Letzte Aktualisierung: 04.09.2017

Hilfe&Rat

Mit Deiner Geburt kam strahlende Sonne ins Leben.

Es hat so viel Lachen und Frohsinn gegeben.

In Sekundenschnelle hat das Blatt sich gewendet.

Wie ein eiskalter Traum, der niemals endet.

Dein Tod lie├č Leid und Tr├Ąnen zur├╝ck.

Und doch; die wenigen Jahre waren ein Gl├╝ck.

Hast immer auch einen irdischen Platz.

Erinnerung lebt - ist ein kostbarer Schatz.

Wenn Kinder sterben....

Die Trag├Âdie hat viele Namen: Tod im K├Ârper der Mutter, Pl├Âtzlicher Kindstod, Verkehrsunfall, Krankheit, Selbstmord, Mord. Den verschiedenen Todesursachen gemein ist das Empfinden der Angeh├Ârigen, da├č der Tod zur Unzeit eingetreten ist, da├č er als widernat├╝rlich empfunden wird. Der Verlust eines Kindes geh├Ârt zu den leidvollsten Erfahrungen, in die Menschen gesto├čen werden.

Bei Mutter, Vater, Geschwistern, Verwandten und auch im sozialen Umfeld der Familie kann der Tod des Kindes eine tiefe Krise ausl├Âsen. Auf gewohnte Weise weiter zu leben, scheint nicht mehr m├Âglich zu sein. Schmerz und Trauer sind ├╝berw├Ąltigend, Schuldgef├╝hle werden wach, Vorw├╝rfe werden gegen sich und andere formuliert. Partnerschaften werden auf eine schwere Probe gestellt. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, da jeder Kraft und Hilfe beim anderen zu finden hofft. H├Ąufig, sind es junge Paare; es ist ihre erste Begegnung mit dem Tod; sie wissen nichts ├╝ber Trauer, folglich auch nichts dar├╝ber, wie unterschiedlich jeder Mensch trauert. Das f├╝hrt zu gegenseitigen Vorw├╝rfen, zur Vertrauenskrise, an deren Ende nicht selten die Trennung steht.

Im Jahr 2001 wurden in Deutschland knapp 800 000 Kinder geboren. Ca. 20.000 Kinder starben – darunter 3200 bei der Geburt oder im Mutterleib. H├Ąufig mu├čten verwaiste Eltern erfahren, da├č sich Menschen in ihrer n├Ąheren Umgebung von ihnen zur├╝ckzogen. Verwandte und Bekannte zeigten Befangenheit statt Beistand. Sie erw├Ąhnten den Namen des Kindes nicht mehr, aus Angst, den Eltern weiteren Schmerz zuzuf├╝gen.

Als Selbsthilfeorganisation bietet der Verein Verwaiste Eltern in Deutschland umfassende Informationen und Hilfe an. In inzwischen ca. 400 Gruppen bundesweit wird Betroffenen ein Raum geboten, in dem ihre Trauer begleitet und unterst├╝tzt wird.

 

Schauen Sie doch einfach mal auf diese Seiten.

www.veid.de

 

Wie lange dauert in der Regel die Trauer um ein verstorbenes Kind?

Jeder Mensch trauert anders. Von daher ist der Trauerprozess auch sehr individuell. Mit Sicherheit ist die Trauer um ein Kind nicht nach einem Jahr abgeschlossen. Mit dem Kind stirbt ein St├╝ck Zukunft. Damit k├Ânnen sich Betroffene nicht abfinden. Sterben Eltern, so ist dies eine normale Abfolge, mit der man sich eines Tages arrangieren kann. Sterben jedoch die Kinder vor den Eltern, stellt dies die nat├╝rliche Reihenfolge auf den Kopf. Damit kommen die Betroffenen im Allgemeinen sehr schwer zu Recht. Es gilt den Tod des Kindes in das eigene Leben mit hinein zu nehmen. Letztlich dauert das bis zum eigenen Tod.

Rita Kullen, betroffene Mutter und Vorstandsmitglied des VEID

 

Wann k├Ânnen verwaiste Eltern wieder ein normales Leben f├╝hren?

Sehr h├Ąufig f├╝hren verwaiste Eltern kurz nach dem Tod ein f├╝r Au├čenstehende "normales" Leben. Letztlich "funktionieren" viele Eltern, wollen mit dem Tod zurecht kommen oder stark sein f├╝r den Partner und die Geschwisterkinder. Irgendwann  ist das f├╝r viele jedoch nicht mehr m├Âglich. Durch die Trauer ver├Ąndert sich vieles. Zuerst einmal innerhalb der Familien: die Beziehung zum Partner oder auch zu den lebenden Kindern ver├Ąndert sich. Jeder muss seinen Platz neu finden. Die Beziehungen zu Freunden und Bekannten ├Ąndern sich. Viele m├╝ssen die Erfahrung machen, dass Freundschaften zerbrechen, weil sich bisherige Freunde nicht (oder nicht mehr) mit dem Thema Tod auseinandersetzen m├Âchten. Die eigenen Werte ver├Ąndern sich. Was vorher wichtig war, verliert pl├Âtzlich an Stellenwert. Und ganz andere Dinge werden wichtig. Von daher werden verwaiste Eltern nie wieder wie vorher sein, jedoch ist es nach (unterschiedlich) langer Zeit wieder m├Âglich am Leben auch in der Gesellschaft teilzunehmen.

Rita Kullen, betroffene Mutter und Vorstandsmitglied des VEID

 

Viele Leute tun sich schwer mit Verwaisten Eltern umzugehen. Sie haben Angst die Wunde wieder aufzurei├čen. Wie kann man sich richtig verhalten?

Verwaiste Eltern denken sehr h├Ąufig an ihr verstorbenes Kind. Das Gespr├Ąch ├╝ber das Kind und dessen Tod rei├čt in der Regel keine Wunde auf, da die Betroffenen sich eh damit besch├Ąftigen. Vielmehr empfinden dies viele Eltern als hilfreich, da ihr Kind nicht auch noch tot geschwiegen wird. Normalerweise sind Gespr├Ąche positiv. Jedoch m├Âchten oder k├Ânnen auch nicht alle Eltern ├╝ber den Tod ihres Kindes reden. Wir empfehlen daher, das Angebot zum Gespr├Ąch zu machen. Damit haben die Eltern die M├Âglichkeit Gespr├Ąche zu f├╝hren oder auch abzulehnen. Offenheit und Einf├╝hlsamkeit, durchaus auch das Eingestehen der eigenen Probleme mit dem Umgang, sind hilfreich.

Rita Kullen, betroffene Mutter und Vorstandsmitglied des VEID

 

Gibt es Unterschiede in der Trauer von V├Ątern, M├╝ttern und Geschwistern?

Es sind sehr wohl Unterschiede feststellbar. Ob diese Unterschiede jedoch m├Ąnner- oder frauenspezifisch oder aber einfach pers├Ânlichkeitsspezifisch sind, bleibt dahingestellt. Ma├čgebend ist, wie jeder Einzelne mit seinen Gef├╝hlen umgeht und seine eigene Trauer zul├Ąsst. Bei Geschwistern ist noch zu beachten, dass neben dem Tod des Bruders oder der Schwester auch die Beziehung zu den Eltern anders wird. Viele Kinder versuchen stark zu sein und ihre Eltern noch zu tr├Âsten. Kinder brauchen h├Ąufig auch f├╝r ihre Trauer das Zulassen der Trauer durch die Eltern. Sie orientieren sich oft unbewusst an den Eltern. Wenn Eltern die Trauer zulassen und ├╝ber ihre Trauer reden, ist es f├╝r viele Kinder hilfreich, ebenfalls die Trauer zu leben. Je nach Alter ├Ąu├čert sich die Trauer der Kinderunterschiedlich, h├Ąufig auch in Bildern.

Rita Kullen, betroffene Mutter und Vorstandsmitglied des VEID

Vom Umgang mit der Trauer ├╝ber den Verlust eines Kindes

Wie tief Dein Kummer auch sein mag. Du bist nicht alleine.

Andere haben Ähnliches erlebt und werden

die Last mit Dir tragen, wenn Du sie nur l├Ąsst.

Gib Ihnen dazu Gelegenheit

(Amy Hillard Jensen)

Die meisten von uns lernen Trauer dadurch kennen, da├č sie einen geliebten Menschen verlieren. Wenn wir den Tod geliebter Eltern betrauern, so sind wir f├╝r gew├Âhnlich in der Lage, diesen Tod als eine letzte Phase des Lebens zu akzeptieren. Der Tod eines Kindes dagegen erscheint uns unakzeptabel. Wenn ein Kind stirbt, zerst├Ârt dies nicht nur unsere Hoffnung und Tr├Ąume f├╝r die Zukunft, sondern zwingt uns zugleich uns einem Ereignis zu stellen, das wir nicht zu akzeptieren bereit sind. Viele Menschen bezweifeln dann, da├č das Leben jemals wieder einen Sinn bekommen wird. Bedenke: Erholung braucht Zeit.

Es gibt weder einen richtigen noch einen falschen Weg im Umgang mit Trauer. Jeder von uns mu├č seinen Weg im Umgang mit ihr finden. Es gibt allerdings bestimmte, h├Ąufig wiederkehrende Verhaltensmuster im Verlaufe des Trauerprozesses. Andere Menschen haben Verluste erlitten und tiefe Trauer erlebt – und haben ├╝berlebt. F├╝r Euch als Eltern ist von entscheidender Bedeutung, da├č Ihr nicht alleine seid. Andere Menschen machen sich Sorgen um Euch und sind bereit und in der Lage, zu helfen.

Stadien der Trauer

Oft sind die ersten Reaktionen, die dem Tod eines Kindes folgen: Schock, Nicht-Glauben-K├Ânnen, Leugnung oder Erstarrung. Viele Eltern haben den Eindruck, als bef├Ąnden sie sich w├Ąhrend der ersten Wochen nach dem  Tod ihres Kindes ÔÇ×in einem Nebel“; zuerst scheinen sie nur ÔÇ×Beobachter“ all dessen zu sein, was da vor sich geht. Diese Reaktionen sind Hilfsmittel der Natur, die beim Umgang mit dem Verlust eines Kindes helfen sollen. Sie k├Ânnen Minuten, Stunden, Tage oder Wochen dauern.

So normal diese Reaktionen auch sein m├Âgen, so k├Ânnen sie doch von anderen, die mit ihnen nicht vertraut sind, mi├čverstanden werden. Diese glauben dann, da├č Du Dich ÔÇ×ganz gut h├Ąlst“, oder da├č Du gef├╝hllos bist und unf├Ąhig, den Verlust auszudr├╝cken. Was sie nicht wahrnehmen ist, da├č Schock, Nicht-Glauben-K├Ânnen, Leugnung und Erstarrung es Dir ├╝berhaupt nur m├Âglich machen, dem tragischen Ereignis ins Auge zu sehen, ohne Kontrolle ├╝ber Dich selbst zu verlieren.

Unbewu├čt wirst Du alleine entscheiden, wann Du besser in der Lage bist, mit dem Tod des Kindes umzugehen. Weinen oder ├Ąhnliche emotionale Erleichterungen markieren gew├Âhnlich das Ende der ersten Phase der Trauer. Wenn f├╝r Dich der Tod des Kindes eine Realit├Ąt wird, beginnen in der Regel intensives Leid und k├Ârperliche Schmerzen. W├Ąhrend der folgenden Wochen und Monate wirst Du m├Âglicherweise ge├Ąngstigt von der Intensit├Ąt und der Verschiedenartigkeit der Gef├╝hle, die Du durchlebst. Weinen, Schluchzen und unabl├Ąssiges Reden sind ganz normal. Trotz allen erdenklichen Trostes, der Dir angeboten wird, wirst Du Dich sehr alleine f├╝hlen.

Es ist wichtig, da├č Du Dir selbst erlaubst, Deine Gef├╝hle vollst├Ąndig auszudr├╝cken und zwar dann, wenn Du sie empfindest. Versuch nicht, sie zur├╝ckzuhalten.

Schuld

Sobald Du zu verstehen versuchst, warum gerade Dein Kind gestorben ist, k├Ânnen Gef├╝hle der Schuld auftauchen. M├Âglicherweise beschuldigst Du Dich selbst oder Deinen Partner wegen etwas, was Du getan oder unterlassen hast ÔÇ×Wenn nur......“ wird zu einer st├Ąndigen Redensart werden. Viele Eltern denken dar├╝ber nach, was sie f├╝r das Kind noch h├Ątten tun sollen. Manche Eltern f├╝hlen sich schuldig, weil sie dem Kind ein Spielzeug oder eine bestimmte Behandlung nicht zuteil werden lie├čen.

Bedenke, da├č diese Gef├╝hle ganz normal sind, obgleich es keinen rationalen Grund f├╝r sie gibt. Es kann au├čerordentlich hilfreich sein, mit jemandem zu sprechen, der Dir erlaubt, Deine Gef├╝hle auszudr├╝cken und der Dir hilft, die Irrationalit├Ąt Deiner Schuldgef├╝hle zu erkennen.

Zorn

In Abh├Ąngigkeit von Deiner Pers├Ânlichkeit werden Deine Gef├╝hle von mildem Zorn bis hin zu rasender Wut reichen. Vielleicht richtet sich Dein Zorn gegen Dich selbst, gegen Deinen Partner, gegen die ├ärzte oder sogar gegen das Kind, weil es gestorben ist. Dein Glaube erscheint Dir fragw├╝rdig und Du bist vielleicht zornig auf einen Gott, der zul├Ą├čt, da├č Kinder sterben.

Diese Gef├╝hle k├Ânnen eine Menge Angst erzeugen, obgleich sie normal sind und von sehr vielen Menschen durchlebt werden. Zorn, der unterdr├╝ckt wird, kann eine Menge Zerst├Ârung anrichten. Du kannst Zorn gesund ausdr├╝cken und ihn in verschiedener Weise durcharbeiten: Oft hilft es, an einer einsamen Stelle zu schreien, auf ein Kissen zu schlagen oder intensiv k├Ârperlich t├Ątig zu sein.

Angst

Manchmal wirst Du f├╝rchten, da├č noch ein weiteres schreckliches Ungl├╝ck geschehen k├Ânnte und wirst ├╝berbeh├╝tend mit Deinen Kindern umgehen. Gleichzeitig f├╝rchtest Du vielleicht die Verantwortung, die auf Dir als Elternteil lastet.

Depression

W├Ąhrend Du Dich weiter durch Deine Trauer hindurcharbeitest, setzen manchmal Depressionen ein. Bei verschiedenen Menschen k├Ânnen ganz unterschiedliche Erscheinungen auftreten. Manche f├╝hlen sich st├Ąndig niedergeschlagen, ungl├╝cklich, schwerm├╝tig oder traurig; andere haben das Gef├╝hl, sie seien wertlos und h├Ątten Schuld auf sich geladen. Andere wieder f├╝hlen sich st├Ąndig schlapp, m├╝de oder teilnahmslos. Das kann die richtige Zeit sein, um sich mit Aktivit├Ąten zu befassen. Vermeide aber, Dich in blinde Aktivit├Ąten zu st├╝rzen, die Dich – ├Ąhnlich dem Fortlaufen – dazu bringen, die Realit├Ąt des Todes Deines Kindes beiseite zu schieben.

Sobald Du damit anf├Ąngst, Dich zu erholen, wird sich die Depression langsam l├Âsen. Zeiten, in denen Du ein Tief hast, werden zwar auch weiterhin noch auftreten, aber die Zeitabst├Ąnde zwischen den ÔÇ×Tiefs“ werden l├Ąnger werden. Dies ist ein Proze├č, der Jahre dauern kann. Aber Erholung und L├Âsung werden kommen.

Andere Zeichen der Trauer

Du wirst feststellen, da├č der Gedanke an Dein Kind Dich st├Ąndig begleitet. Wenn Arme schmerzen, Du das Kind schreien h├Ârst oder Du mit ├╝blichen Versorgungsleistungen f├╝r das Kind fortf├Ąhrst, so sind das ganz normale Erfahrungen trauender Eltern. Vielleicht wirst Du Schwierigkeiten haben, Dich f├╝r l├Ąngere Zeit zu konzentrieren. Vielleicht schweifen Deine Gedanken leicht ab und machen es Dir schwer, zu lesen, zu schreiben oder Entscheidungen zu treffen.

Deine Arme schmerzen Dir vom Halten des fehlenden Kindes, und Du hast vielleicht Schmerzen in der Herzgegend oder in der Magengrube.

Wenn Du das Kind schreien h├Ârst oder Routineaufgaben bei der Versorgung des Kindes weiterhin durchf├╝hrst, so sind das ganz normale Erfahrungen.

Nachts wachst Du h├Ąufig auf, was Dich ├╝berm├╝det und reizbar macht. Aber selbst wenn Du ausreichend schl├Ąfst, kann das Gef├╝hl der Ersch├Âpfung fortbestehen. Oft besteht ein nahezu unwiderstehlicher Drang zu fliehen. Obgleich diese Reaktionen alle ganz normal sind, f├╝rchten Menschen, die sie durchmachen, sie k├Ânnten die Kontrolle ├╝ber sich selbst verlieren. Da kann es manchmal au├čerordentlich hilfreich sein, wenn Du ├╝ber Deine Gef├╝hle mit Menschen sprichst, die ├Ąhnliche Erfahrungen gemacht haben wie Du.

Viele haben berichtet, da├č sie bereits bei der Pflege eines todkranken Kindes ├Ąhnliche Reaktionen erlebt haben, nachdem ihnen die Diagnose mitgeteilt wurde. Die Sorge um das Kind hilft manchen Eltern, die Realit├Ąt eines m├Âglichen Verlustes zu akzeptieren und lindert den qualvollen Schmerz, wenn das Kind dann stirbt.

Menschen dr├╝cken Trauer sehr unterschiedlich aus und viele haben Schwierigkeiten, ihre Gef├╝hle mitzuteilen. Verwandte und Freunde – genug mit ihrem eigenen Leben besch├Ąftigt – haben vielleicht Schwierigkeiten, mit der Realit├Ąt des Todes umzugehen oder sind unf├Ąhig, dein Bed├╝rfnis nach F├╝rsorge und Unterst├╝tzung zu befriedigen. F├╝r manche Menschen sind Geistliche, ├ärzte, Berater und andere Eltern, die ein Kind verloren haben, hilfreicher. In jedem Fall aber ist es wichtig, daran zu denken, da├č niemand au├čer Dir selbst die Trauer zu l├Âsen vermag. Du kannst die L├Âsung der Trauer nur dadurch erreichen, da├č Du sie erlebst, und Dich durch alle diese Gef├╝hle hindurcharbeitest.

├ťberwindung des Verlustes

Sobald Du die Endg├╝ltigkeit Deines Verlustes annehmen kannst, wird es zur Erholung kommen. Du wirst wieder beginnen, eine aktive Rolle zu spielen und Dein Leben wird wieder sinnvoll werden. Der Schmerz des Todes wird weniger intensiv sein – aber er wird nicht vergessen. Geburtstage, Feiertage und der Todestag des Kindes k├Ânnen Phasen von intensivem Schmerz und Leid erneut ausl├Âsen; aber im Laufe der Zeit werden diese schmerzvollen Tage seltener werden.

Es gibt keinen festgelegten zeitlichen Rahmen f├╝r die Erholung. La├č Dich beruhigen von dem Gedanken, da├č die Erholung ├╝berhaupt eintreten wird. Der Proze├č schreitet zwar langsam voran, aber er wird ├╝berhaupt voranschreiten. Sei geduldig, sei f├╝rsorglich und vor allem; sei liebevoll.

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