Letzte Aktualisierung: 04.09.2017

Literaturtips

Bücher die helfen können

Gabriele Villmow  - Nachtmusik

(Für die allein erziehende Andrea, die gerade ihren Job verloren hat, ist Tochter Jessi wie ein Licht am Horizont. Als Jessi, kurz nach ihrem fünfzehnten Geburtstag, ums Leben kommt stürzt Andrea in eine endlose Tiefe, aus der es kein Entrinnen zu geben scheint.    Erst nachdem Andrea beschließt ein Pflegekind anzunehmen fällt ein Lichtstrahl in ihre Seele. Zweieinhalb Jahre nach Jessis Tod kommt der lang ersehnte Anruf vom Jugendamt. Mit Andreas Pflegesohn Tim kehrt der Sinn des Lebens zurück.   Gleichzeitig beginnt eine Zeit voller Ungewissheit und banger Erwartungen.)

Ein autobiografischer Roman im Gedenken an ihren Sohn Marian und ihre Pflegetochter - erhältlich über ihre Homepage www.gabrielevillmow.de und natürlich auch im Buchhandel, bei Amazon, sowie bei BoD  (ISBN - 13: 978-3-8370-2460-9)

 

Christoph Student (Hrsg): Im Himmel welken keine Blumen – Kinder begegnen dem Tod.   4. Auflage, Verlag Herder, Freiburg 1998

Rebellierend und zärtlich, weise und traurig, so begegnen Kinder dem Tod und dem Leiden. Die Welt der kranken Kinder, ihre Erfahrungen und Träume, ihr Mut, ihre Angst und ihre Hoffnung, finden in diesem Buch eine Stimme. Aber es geht auch um die Erfahrungen der Erwachsenen, die sie begleiten. Ein Buch, das uns helfen soll, tiefer zu verstehen, was Kinder über das Sterben sagen und das zugleich trostreiche Perspektiven zeigt.

 

Kroen, W.C.: Da sein, wenn Kinder trauern – Hilfen und Ratschläge für Eltern und Erziehende. Mit einem Vorwort von Johann- Christoph Student.      Herder Spektrum, Freiburg 1998

Kinder trauern anders als Erwachsene und haben ein anderes Verständnis vom Tod. Viele wichtige Fragen in diesem Zusammenhang werden in diesem Buch sensibel beantwortet. Ein wertvoller Ratgeber für alle, die Kinder verstehen und unterstützen wollen.

 

Elisabeth Kübler – Ross: Kinder und Tod.   Kreuz Verlag, Stuttgart 1984

Die bekannte Sterbeforscherin Elisabeth Kübler – Ross schreibt in diesem Buch über ihre vielfältigen und zum Teil sehr intimen Erfahrungen in jahrzehntelanger Arbeit mit sterbenden Kindern und deren Eltern. Dieses Buch ist „ein Muss“ für jeden, der sich in diesem Themengebiet um kompetente Auskunft bemüht.

 

Elisabeth Kübler – Ross: Über den Tod und das Leben danach.   Die Silberschnur, Melsbach 1984

In diesem Buch teilt Elisabeth Kübler – Ross ihre ganz persönlichen Einsichten über das mit, was nach diesem Leben auf uns wartet. Viele Mütter und Väter, deren Kinder gestorben sind, haben in diesem kleinen Band Trost gefunden.

 

Harriet S. Schiff: Verwaiste Eltern. Mit einem Nachwort von Christoph Student.   2. Aufl., Kreuz Verlag, Stuttgart 1990

Dieses Buch ist so etwas wie ein Klassiker auf dem Gebiet der Trauer um den Tod eines Kindes geworden. Kaum ein Buch zu diesem Thema dürfte weltweit eine derartige Verbreitung gefunden haben. H. S. Schiff, selbst betroffene Mutter, berichtet in diesem Buch nicht nur über ihre persönlichen Erfahrungen, sondern gibt auch eine Fülle hilfreicher Hinweise für ähnliche Betroffene. (Im Anhang Informationen über die Selbsthilfebewegung Verwaister Eltern in Deutschland)

 

Arbeitsgruppe der frühe Tod von Kindern: Wenn das Leben mit dem Tod beginnt.    E. Staude Verlag, Hannover 1995

Dieses Buch ist das Ergebnis eines langjährigen Erfahrungsaustausches von Betroffenen und Helfenden. Einfühlsam und kompetent wird auf die Probleme von Betroffenen und Helfenden eingegangen und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt.

 

Hannah Lothrop: Gute Hoffnung – jähes Ende.    Kösel, München 1991

Ausgelöst durch eigene Betroffenheit hat die erfahrene Geburtsvorbereiterin und Stillberaterin („Das Stillbuch“) hier einen Leitfaden für Familien vorgelegt, die den Verlust eines Kindes vor, während oder unmittelbar nach der Geburt durchleiden müssen. Ein derart umfassendes Werk, das auch die Rolle von Freunden, Verwandten und Helfern mitbedenkt, hat auf dem Deutschen Büchermarkt schon lange gefehlt.

 

Ursula Goldmann-Posch: Mütter trauern.    Kindler, München 1988

Das Buch enthält eine Fülle von sehr persönlichen Zeugnissen betroffener Mütter. Sie beschreiben ihr Erleben vom Tod des Kindes aus ganz subjektiver Perspektive. Das Buch handelt von verschiedenen Formen des Kindstodes. Ihm ist ein recht theoretisches und ausführliches Vorwort zur Situation trauernder Mütter (und Väter) in unserer Zeit vorangestellt.

 

Baßler, M., Schins, M.-Th. (Hrsg.): “Warum gerade mein Bruder ?“  Trauer um Geschwister. Erfahrungen, Berichte, Hilfen.    Rowohlt, Reinbeck b. Hamburg 1992 (rororo Sachbuch 9176)

Bei der Trauer über den Tod eines Kindes denken wir an erster Stelle an die betroffenen Eltern. Die mitbetroffenen Geschwister werden dabei allzu leicht übersehen. Dieses Buch erinnert nachdrücklich an die Schmerzen der Geschwister und zeigt Wege der Unterstützung für deren Trauer.

Im Verlag HERDER spektrum erschienen folgende Bücher:

Elizabeth Levang: “Männer trauern anders”  Band 5225

Dieses Buch macht deutlich, welche Gemeinsamkeiten in der Trauer von Mann und Frau bestehen, aber auch welche Unterschiede und schafft somit ein besseres Verständnis bei Frauen für die Trauer ihres Mannes.

 

Lis Bickel / Daniela Tausch-Flammer: “In meinem Herzen die Trauer”  Band 5090

Die Begegnung mit der Erfahrung anderer kann in der Trauer helfen. Einfühlsame Texte von H.Hesse. K.Gibran, R.M.Rilke u.a.

 

Doris Zagdanski: “Wenn die Worte fehlen”  Band 4834

Auf trauernde Menschen eingehen. Worte für Trauernde zu finden ist schwer. Die Autorin zeigt, wie es geht, Menschen in dieser schwierigen Situation zur Seite zu stehen.

 

Earl A. Grollmann: “Lass deiner Trauer Flügel wachsen”  Band 5099

Wenn man von einem lieben Menschen Abschied nehmen muß.  Ein Buch, das Menschen hilft, ihre Trauer zu verwandeln und neue Lebensenergie zu finden.

 

Monika Müller / Matthias Schnegg: “Unwiederbringlich - vom Sinn der Trauer”  Band 5159

Hilfen bei Verlust und Tod.  Kompetente Begleiter geben durch ihre Erfahrungen und Reflexionen wirkliche Hilfe zum Leben.

 

Georg Schwikart: “Niemand geht ohne Spuren”  Band 4932

Mit dem Tod leben.  Ein spannend zu lesendes und tiefes Buch für alle, die sich mit dem Thema Sterben und Tod beschäftigen.

 

Monika Specht-Tomann: “Wenn Kinder traurig sind”    Wie wir helfen können

Patmos Verlag, Düsseldorf 2008                          ISBN 978-3-491-40136-5

 

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