Letzte Aktualisierung: 04.09.2017

Seite für Angehörige

Nachfolgend erfahren Sie in dem Text, wie es Eltern ergeht, die ein Kind verloren haben und erhalten auch Ratschläge zum Umgang mit den Betroffenen.

Auszug aus der Informationsbroschüre "Leben ohne Dich", zu beziehen unter www.leben-ohne-dich.de

Uns ist das Grausamste passiert, was Eltern geschehen kann: Unser Kind ist tot! Das Weiterleben ist zu einer extremen Herausforderung geworden, ja von Zeit zu Zeit zu einer Überforderung unserer Kräfte. Mit unseren Kindern haben wir unsere Zukunft verloren; es ist nicht „normal“ das Eltern ihre Kinder begraben – das Liebste hinter sich zu lassen, was ihnen das Leben geschenkt hat. Eine immer bohrende Frage türmt sich auf: Warum? Wir zweifeln in unserer Trauer an der Gerechtigkeit der Welt. Unsere Basis für unser Vertrauen in das Leben, in Glauben, ist weggebrochen. Wir zweifeln an uns selbst oder weisen uns Schuld zu.
Wir entwickeln Wut, sind oft wie gelähmt, leer, verzweifelt, unsere Seele ist zu tiefst verletzt. Diesen Schmerz, diese Trauer kann uns niemand und nichts nehmen...in Wogen tief heruntergerissen in dieses „Loch“. Es ist ungeheuer anstrengend, sich daraus langsam wieder heraus zu arbeiten.
Nicht umsonst spricht man von. Trauer„arbeit“.
Das was wir tun können, ist uns auf den Weg zu machen, einen Weg zu suchen, Mut zu fassen und anderen Betroffenen zu vermitteln - den Mut, dass es ein „Leben ohne Dich „ gibt , so schwer dieser Weg auch ist.
In der Gemeinschaft mit trauernden Eltern gelingt es uns, unsere Einsamkeit mit dem Schicksal mit anderen Betroffenen zu teilen („Ich bin nicht allein“),Verständnis zu erhalten und eigene Erfahrungen über Arbeit mit der Trauer auszutauschen und somit eine Schneise durch das Dickicht der Trauer in Richtung Hoffnung und Leben zu ebnen.

An Angehörige, Freunde und Beteiligte: Was kann ich tun ?
Sie können betroffenen Eltern nicht die Trauer nehmen, sie dauert das ganze Leben lang an. Trauer verändert alle Werte im Betroffenen und in seinem Leben: Vertrauen, Glaube, Hoffnung, Lebenswille. Bewusste Trauer ist kein zusätzlicher Schmerz, sondern notwendig für die Trauerbewältigung.
Sie können diesen Menschen, als Verwandter, Freund, therapeutisch oder seelsorgerisch Tätiger, eine wertvolle Hilfe sein. Ohne liebevolle, verständnisvolle und behutsame Unterstützung durch vertraute Personen finden Betroffene oft keinen neuen Halt mehr im Leben. Und es dauert oft sehr lange, bis sie sich einen lebbaren Weg gesucht haben, um wieder zu Freunden, Bekannten und positivem Erleben zu finden.
Versuchen Sie nicht sich vorzustellen wie es ist, ein Kind zu verlieren! Sie können das nicht „verstehen“. Akzeptieren Sie das veränderte Verhalten der Eltern. Sprechen Sie Eltern nicht mit Floskeln auf das verstorbene Kind an. „Du bist noch jung, Du kannst noch Kinder kriegen“ oder „Du hast ja noch Kinder.“ Oder „Das Leben geht weiter.“ Dies kann zu wütenden und aggressiven Reaktionen führen. Das Gefühl, das Gespräch über das Kind wird gemieden, verletzt. Reden Sie offen über das Kind und erinnern Sie sich gemeinsam, denn was ist außer der Erinnerung geblieben! Hierzu gehört in erster Linie , den Namen des Kindes im Gespräch zu erwähnen – auch ruhig bei Belanglosigkeiten, und zeigen Sie, dass Sie auch im Alltag zwischendurch an das Kind denken. Haben sie keine Angst davor, dass die Eltern bei Erwähnung des Kindes in Tränen ausbrechen; Tränen sind Bestandteil der Trauer. Versuchen sie nicht um jeden Preis stark zu bleiben, teilen sie die Trauer. Sie helfen den Eltern dadurch. Denken sie an den Geburts- und Todestagen an das verstorbene Kind und lassen sie es die Eltern wissen, es bedeutet ihnen sehr viel! An Feiertagen wird den Eltern oft schmerzlich bewusst, dass ihr Kind fehlt. Versuchen sie von Anfang an , das verstorbene Kind daran teilhaben zu lassen (z.B. durch ein kleines Weihnachtsgeschenk). Gehen Sie auf die Eltern zu und bieten Sie Hilfe an. Wird diese zurückgewiesen, nehmen Sie das den Eltern nicht übel und versuchen sie es erneut.
Hier noch konkrete Anregungen, um zu zeigen: “Euer Kind wird von uns nicht vergessen“:

  - Wenn Sie es können, besuchen Sie das Grab und lassen sie es die Eltern wissen, begleiten sie die Eltern zum                    Friedhof    oder geben ihnen eine Blume oder Figur mit.
  - Trauernde Eltern lassen oft für ihr Kind zu Hause eine Kerze brennen. Schenken Sie ihnen eine (möglichst                         selbstgemachte ) Kerze, z.B. mit dem Namen des Kindes darauf.
  - Melden sie sich an den Gedenktagen bei den Eltern, z.B. per Telefon.. Sind Sie damit überfordert, schicken Sie eine          Postkarte, E-Mail. Oft reicht schon: “Ich / wir sind heute in Gedanken bei Euch und Eurem Kind.“
  - Überlegen Sie, was sie selber mit Liebe und Hoffnung verbinden würden, der Liebe zum Kind und der Hoffnung, dass        es ihm in seiner Welt gut geht. Viele Dinge bekommen eine besondere Symbolik wie z.B. Kerzen, Luftballons,                   Sonnenblumen, Schmetterlinge. Solche Symbole eignen sich besonders, um dem Betroffenen eine kleine Freude zu         bereiten.
  - Verstehen sie dies als Anregung, um trauernden Eltern eine Stütze zu sein. Jeder trauert anders, deshalb verlassen           sie sich auf ihr Gefühl im Umgang mit Ihnen und helfen Sie ihnen, nicht an der Trauer zu zerbrechen.

      Bodo Fritsche, SHG „Leben ohne Dich“


Auszug aus der Informationsbroschüre "Leben ohne Dich", zu beziehen unter www.leben-ohne-dich.de

 ... Nach dem Tod von Yannis machte ich die schmerzliche Erfahrung, das durch die Unsicherheit im Umgang mit dem Thema Trauer und den Trauernden, mit der Tabuisierung von Tod in der Gesellschaft, sich bald ein Gefühl des Alleingelassenwerdens einstellte: Es wurde nicht mehr von Yannis gesprochen.
Um nach einem solchen Verlust überhaupt weiterleben zu können, um wieder einen gewissen Sinn im Leben zu finden – selbst wenn das Leben nie mehr so sein wird wie es einst mal war, ist es für eine erfolgreiche Trauerarbeit immens wichtig, immer wieder über unsere verstorbenen Kinder zu reden, Verständnis für unsere immerwährende Trauer zu finden und die Erinnerungen wach zu halten.
Offenbar ist unsere „normale“ Gesellschaft nicht in der Lage, diese Hilfestellung, dieses „Auffangen“, zu geben. ...

Martina Haucke-Fritsche


Auszug aus der Informationsbroschüre "Leben ohne Dich", zu beziehen unter www.leben-ohne-dich.de

Anliegen und Ziele der Arbeit von Selbsthilfegruppen für Eltern die ein Kind verloren haben

Jährlich sterben 20.000 Kinder unter 16 Jahren in Deutschland. Der Verlust eines Kindes ist für betroffene Eltern fast immer ein extrem traumatisches Erlebnis, daß durch den Schmerz und die Trauer alle Lebensbereiche betrifft und über einen langen Zeitraum immer wieder zu Krisensituationen führt, die zu schweren psychischen Störungen, Depressionen, Problemen in der Partnerschaft und im Berufsleben führen.
Nach dem Tod eines Kindes spüren viele Betroffene, so genannte verwaiste Eltern, eine große Verunsicherung, wie Verwandte, Freude und Bekannte mit ihnen umgehen. Oft wird einige Monate nach dem Tod, spätestens nach einem Jahr, dieses Thema gemieden oder es fallen Bemerkungen wie „Es wird schon wieder „ , „Langsam muss es aber wieder gut sein“ oder „du hast ja noch Kinder / kannst ja noch Kinder bekommen“ :-Ohrfeigen für die trauernden Eltern. Aber der Schmerz und die Trauer über den Verlust eines Kindes hört nie auf. Sicher, die Intensität der Trauer verändert sich im Laufe der Zeit, wird möglicherweise langsam lebbar. Dennoch sind manchmal Krisensituationen unvermeidlich, in denen der Lebenswille nachlässt und ein „Hinübergehen“ zu dem verstorbenen Kind zu einem starken Wunsch wird.
Verstehen kann diese Dimension von Trauer und Schmerz nur, wer selber betroffen ist.

Dies soll kein Vorwurf an die Nichtbetroffenen sein : Oft ist die Furcht, bei dem Trauernden alte Wunden neu aufzureißen die Ursache dafür, das Thema zu meiden. Oder eine Art von Unsicherheit, wie man mit diesem Menschen umgehen soll. Aber man kann feststellen, dass das Thema Tod in unserer Gesellschaft allgemein tabuisiert wird. Wenn Sie selber betroffen sind und jetzt gerade diese Zeilen lesen : Wie hätten Sie sich vor dem Tod ihres Kindes einem Betroffenen gegenüber verhalten? Erfahrungsgemäß verlieren Betroffene die meisten ihrer Freunde und Bekannten in diesem Trauerprozess. Zum Abdecken dieses Problembereiches und zur notwendigen Trauerarbeit haben sich Selbsthilfegruppen gebildet, die versuchen, diese sozialen Defizite im Leben trauernder Eltern so gut wie möglich zu kompensieren und ein „Auffangen „ durch Verstehen, Zuhören und Erfahrungsaustausch mit gleichermaßen Betroffenen – mit Verstehenden – zu ermöglichen.

Dies ist auch das Anliegen der Selbsthilfegruppe „Leben ohne Dich „. Wir wollen durch den Dialog von Betroffenen untereinander eine Lebenshilfe anbieten, im Sinne von Trauerarbeit, vielleicht sogar im Sinne einer Art Therapie. Von vielen Eltern in unserer Gruppe wissen wir, wie wichtig ihnen der Austausch untereinander in der Gruppe geworden ist, das Reden über das verstorbene Kind, die Tränen aber auch das gemeinsame Lachen. In unserem Internet-Forum erhalten wir ähnliche Resonanz, einige sprechen davon, dass dieses Forum für sie lebensnotwendig geworden ist.


Die ersten Tage und Wochen

In der ersten Zeit nach einem Tod sind besonders ganz praktische Handlungen hilfreich. Der Betroffene hat häufig wenig Kraft, er ist mit sich, mit der Beerdigung, den Papieren, die erledigt werden müssen und seinen Gefühlen beschäftigt. Ein Suppentopf oder ein Salat vor die Tür gestellt, das Putzen der Treppe oder der Wohnung, das Zusammensein mit den Kindern, Einkaufen, einen Blumenstrauß vorbeibringen oder ein kleines schriftliches Zeichen, dies sind Gesten, die den Trauernden in der ersten Zeit besonders erreichen.

Briefe, in denen steht, was der Verstorbene einem bedeutet hat, in denen seine Einmaligkeit zum Ausdruck kommt, welche Spuren er in andern hinterlässt, sind kostbare Zeichen, die Teilnahme und Wärme vermitteln.

Auch Briefe, in denen Sie auszudrücken versuchen, wie der Trauernde sich fühlen mag, sind „ Lichtzeichen in der Dunkelheit“. Der Trauernde fühlt sich dann nicht mehr ganz so alleine, sondern erfährt: Da ist jemand, der versucht, mich zu verstehen, jemand, der keine Angst hat vor meinem Leid und meinem Schmerz.

Viele Trauernde können in der ersten Zeit nicht lange alleine sein, der Schmerz überrollt sie, und sie haben Angst, daß er sie ganz überwältigt. Es ist gut, sich immer mal wieder kurz bei dem anderen zu melden, sei es durch einen Telefonanruf oder einen gemeinsamen Spaziergang. Die Begegnung muss gar nicht lange sein, denn oftmals strengt das Beisammensein den Trauernden auch an.


Einige Gedanken an die Begleiter und Helfer

Vielleicht lesen Sie diese Zeilen in einer Zeit, in der Sie selber nicht direkt betroffen sind, also nicht einen nahestehenden Menschen verloren haben. Möglicherweise beschäftigt sie eher die Frage: „Wie kann ich meiner Nachbarin helfen, die gerade ihren Mann verloren hat, oder einem Freund, dessen jüngstes Kind ganz plötzlich gestorben ist?“ Oder sie fragen sich, wie sie jemanden überhaupt begegnen sollen, der gerade eine Zeit tiefer Trauer durchlebt.

Sterben und Tod lösen in den meisten von uns Gefühle der Unsicherheit, der Angst und Hilflosigkeit aus. Wir scheuen häufig die erste Begegnung mit dem Betroffenen und wissen nicht, was wir sagen sollen. Wir möchten am liebsten auf die andere Straßenseite wechseln, wenn wir den anderen sehen. Eine andere Stimme in uns sagt uns aber auch, daß wir gerne auf ihn zugehen würden, um ihm zu helfen.

Nehmen Sie zuerst ihre eigene Hilflosigkeit wahr und an. Es tut gut sich nicht dagegen zu wehren und echt sein zu dürfen.

Aus dieser Haltung heraus fällt es uns dann meistens leichter, auf den anderen zuzugehen, auch wenn wir nicht wissen, was wir sagen sollen. Es kann sein, daß es auch keines Wortes bedarf, sondern vielmehr ein warmer Händedruck, eine Umarmung oder ein Blick das zu sagen vermag, was uns mit Worten so schwer fällt.

Es ist für den anderen ganz sicher hilfreicher, wenn wir selbst echt sind, und das kann heißen, daß wir unsere Hilflosigkeit bekennen oder in unserer tiefen Berührtheit unsicher ein paar Worte stammeln. Hier spricht unser Herz, und das ist das Entscheidende. Alle Floskeln oder leeren Beileidsbekundungen werden eher als unpassend oder verletzend empfunden. Das, was wir sagen, kann einfach und kurz sein, es braucht in einer solchen Situation meistens nicht vieler Worte. Wenn es ihnen passend erscheint, können sie den Trauernden auch fragen, ob es irgend etwas gibt, was Sie für ihn tun können, oder ob Sie vielleicht in einiger Zeit einmal bei ihm anrufen dürfen. Es ist besser, wenn sie anrufen, denn der Betroffene hat oft von sich aus nicht die Kraft den Kontakt aufzunehmen, auch wenn er ihn dringend brauchen würde.

Auch wenn der Trauernde Ihnen auf direkte oder indirekte Weise vermittelt, daß er gegenwärtig nicht fähig zu einem Kontakt ist, versuchen Sie das nicht als Ablehnung ihrer Person zu verstehen, sondern als einen Ausdruck der Befindlichkeit des Trauernden zum gegenwärtigen Zeitpunkt.


Ich nehme dich so an wie du bist....

Wichtig ist es, daß wir dem anderen zeigen, daß wir ihn so annehmen, wie er ist: in seiner Verzweiflung, in seinem Schmerz, in seiner Wut – in all seinen Gefühlen. Der andere darf trauern, wie es ihm entspricht. Vielleicht verdrängt er, vielleicht weint oder wütet er. Es ist sein Weg, und wir begleiten ihn. Manchen Menschen tut es gut, dieses Angenommensein nicht nur durch Worte zu erfahren, sondern auch durch körperliche Nähe, indem wir sie in den Arm nehmen, sie halten, ihre Hand berühren, ihre Tränen abwischen.  Spüren Sie, was für sie und den anderen stimmt. Wenn sie unsicher sind, ist es besser, auch dies auszusprechen und zu fragen, als sich hinter „klugen Sätzen“ zu verstecken. So z.B.: „Ich bin so unsicher, am liebsten würde ich dich in den Arm nehmen, aber ich weiß gar nicht, wie das für dich ist...“.


Miteinander teilen....

Häufig tut es dem Trauernden gut, vom Verstorbenen, von gemeinsamen Erinnerungen zu sprechen oder Fotos anzuschauen, mal unter Tränen und Schmerz, mal mit Lachen und Dankbarkeit.

Vielleicht ist es gut, sich immer wieder daran zu erinnern, daß wir den anderen auf seinem Weg begleiten, denn wir erfahren, daß der Trauernde wenig von uns aufnehmen und teilnehmen kann. Er ist so intensiv mit dem Eigenen beschäftigt, daß da kein Raum bleibt.

Für den Trauernden ist das Erfahren von Freundschaft jetzt besonders bedeutsam. Wenn zum Beispiel der Partner oder die Partnerin gestorben ist, können Freunde zunächst die einzige Anbindung an das Leben sein. Freund sein, das bedeutet ein naher, verständnisvoller und zugewandter Mensch sein. Das kann ein Familienangehöriger, ein vielleicht noch gar nicht lang gekannter Mensch oder auch tatsächlich ein langjähriger Freund sein. Auch hier ist es wichtig, zu erspüren, wen der Trauernde in seinem Herzen wählt, und unter Umständen einen zweiten oder dritten Platz ohne Groll einzunehmen, wenn wir sehen, das wir nicht der oder die „Auserwählte“ sind.

Für den Trauernden kann das Gefühl: „Ich bin für andere noch wichtig“, helfen, Sinnhaftigkeit zu empfinden, einen Sinn, wo zunächst einmal aller Sinn verloren scheint.


Vom Unterschied

Für den, der nicht so sehr von dem Verlust betroffen ist verblasst das Geschehen häufig nach einigen Monaten. Anders aber für den, der einen geliebten Menschen verloren hat. Die Trauer kommt nach Zeiten der Beruhigung oft mit unverminderter Heftigkeit oder sogar noch stärker hervor. Es ist manchmal für den Helfer schwer zu verstehen, daß die schmerzhaften und traurigen Gefühle über lange Zeit erst einmal zunehmen können. Da geraten wir schnell an unsere Grenzen, da unser Zeitmaß des Erlebens ja ein ganz anderes ist.

Auch der 2.,3.,4. Todestag oder Geburtstag sind schwere Tage, in denen die Trauer mit großer Stärke wieder aufbrechen kann. Wenn wir das mitbedenken, können wir dem Trauernden in diesen schweren Tagen begleiten, vielleicht durch einen Brief, einen Anruf oder ein Gespräch.

Die Begleitung von trauernden Menschen ist nicht immer leicht, wir brauchen viel Geduld. Wir müssen uns zurücknehmen, und manchmal scheint es uns, als ob die Trauer nicht enden will. Da ist es gut, mit sich selbst ehrlich zu sein und auch eigene Grenzen anzuerkennen.

Auf der anderen Seite lernen wir als Begleiter sehr viel. Wir haben die Chance zu wachsen und zu reifen und erfahren durch unser Tun Sinn.


Seitenanfang

[Willkommen] [Über uns] [Die letzten Monate] [Der Unfall] [Presse] [Die Zeit danach] [Jahre später] [Erinnerung] [Hilfe&Rat] [Für Angehörige] [Literaturtips] [Links] [Weitere Links] [Kontakt] [Gästebuch] [Fotos] [Impressum] [Hoffnung]